FAQs

FAQs - Frequently asked questions / oft gestellte Fragen

Als systemrelevante Einrichtung im Gesundheitswesen haben wir weiterhin für Sie geöffnet!

Trotz Ausgangsbeschränkung ist die Inanspruchnahme medizinischer und therapeutischer Maßnahmen erlaubt. Sie können Ihre Termine wie gewohnt wahrnehmen bzw. vereinbaren.

Unser Hygienekonzept liegt deutlich über den empfohlenen Maßnahmen des Robert-Koch-Institutes, denn Ihre Gesundheit und die unserer MitarbeiterInnen liegt uns wie immer am Herzen!

  • Händedesinfektion bei Eintritt
  • Temperaturmessungen möglich
  • Desinfektionsstationen in allen Bereichen
  • Optimales Lüften in allen Therapieräumen
  • Raumluftfiltergeräte im Trainingsbereich
  • Deutliche Begrenzung der Personenanzahl auf der Trainingsfläche
  • Flächendesinfektion nach jedem Patienten / jeder Patientin
  • Corona-Selbsterklärung jedes Besuchers / jeder Besucherin
  • Unsere Therapeuten tragen Mund-Nasenschutz
  • Corona-Schnelltestmöglichkeiten für unsere MitarbeiterInnen
Wir arbeiten nach dem Bestellsystem. Die mit Ihnen vereinbarte Zeit ist ausschließlich für Sie reserviert. Wenn Sie einen Termin nicht wahrnehmen können, sagen Sie bitte  mindestens 24 Stunden vorher ab.

Bei nicht rechtzeitiger Absage oder Nichteinhaltung eines vereinbarten Behandlungstermins ist eine Ausfallpauschale in Höhe von max. 75€ von Ihnen zu zahlen. Diese Ersatzpflicht entsteht nur, wenn die Verspätung oder nicht rechtzeitig erfolgte Absage von Ihnen zu vertreten ist. Gegebenenfalls ersparte Aufwendungen sind von der Ausfallpauschale abzuziehen. Sofern Sie nachweisen, dass ein Schaden nur in geringerer Höhe entstanden ist, entsteht die Zahlungspflicht nur in dieser geringeren Höhe.

In der klassischen Krankengymnastik leitet der Therapeut / die Therapeutin den Patienten / die Patientin an, selbst aktiv Übungen durchzuführen. So soll durch Mobilisation, Kräftigung und/oder Verbesserung der Beweglichkeit Schmerzlinderung erzielt werden. Außerdem bekommt der Patient / die Patientin Hausaufgaben, um Übungen in Eigenverantwortung außerhalb des Krankengymnastiktermins durchzuführen.

 

Bei der Manuellen Therapie ist der Patient / die Patientin passiv und der Therapeut / die Therapeutin arbeitet manuell – also „mit der Hand“. Es werden Funktionsstörungen im Bewegungsapparat, den Muskeln und Gelenken mit verschiedenen Techniken und Handgriffen bearbeitet um Beschwerden zu behandeln.

Zwei Behandlungen, die oft verwechselt werden, aber definitiv nicht das gleiche sind! Es lohnt sich, den Unterschied zu kennen.

 

Bei der Massage werden durch Streichungen, Klopfungen und Griffe verspannte Muskeln weich „geknetet“. Durch das Anregen der Durchblutung soll die Muskelspannung normalisiert werden, damit der Muskel wieder locker lassen kann. Das Symptom wird behandelt und der Schmerz lässt nach.

 

In der Manuellen Therapie steht der ganze Patient / die ganze Patientin im Fokus und nicht nur der Schmerzbereich als Symptom. Ziel ist, die Ursache der Beschwerden ausfindig zu machen, um längerfristige Besserung zu erzielen. Das bedeutet, dass Zusammenhänge hergestellt werden und dementsprechend das Zusammenspiel von Muskeln, Gelenken und Nerven behandelt wird.

 

Mit der Ausbildung zum Physiotherapeuten / zur Physiotherapeutin erlangt man die Qualifikation die Behandlungen Massage und Krankengymnastik durchzuführen. Außerdem lernt man die Grundlagen der Manuellen Therapie. Um eine Zulassung für diese Behandlungsmethode zu erlangen, ist nach der Ausbildung zum Physiotherapeuten / zur Physiotherapeutin eine mehrjährige Fortbildung nötig.

 

Eine Einheit Krankengymnastik findet eins zu eins mit dem Physiotherapeuten / der Physiotherapeutin für 15-25 Minuten statt. Durchgeführt werden Übungen zur Steigerung der Beweglichkeit und Kraft, die der Patient / die Patientin nach der Therapie in Eigenverantwortung weiterhin Zuhause durchführt.

 

Die KG am Gerät kann parallel mit bis zu zwei anderen Patienten / Patientinnen für bis zu 60 Minuten durchgeführt werden. Im Rahmen eines KG am Gerät Rezeptes werden die Beschwerden durch  einen individuell auf den Patienten / die Patientin abgestimmten und zielgerichteten Trainingsplan  behandelt.Wie der Name schon sagt, findet die Therapie an speziellen Trainingsgeräten statt, welche einen korrekten Bewegungsablauf unterstützen. Zudem sind die Abstufungen des Widerstands so fein, dass jeder Patient / jede Patientin auf seinem Niveau abgeholt und gefördert werden kann. Unter Aufsicht und Anleitung eines Therapeuten / einer Therapeutin absolviert der Patient / die Patientin seine Übungen, mit welchen Muskelaufbau, Mobilisation und Dehnung, Koordination und das Gleichgewicht trainiert werden können. Das Ziel dessen ist die Beschwerdelinderung durch Gelenkstabilisierung, Verbesserung der Haltung und Wiederherstellung gestörter Muskelfunktion.

 

Die KG am Gerät wird in der Regel so eingesetzt, dass ein Trainingseffekt zur Steigerung der Leistungsfähigkeit eintritt oder (diagnosebedingt) die körperliche Leistungsfähigkeit erhalten wird.

Krankengymnastik am Gerät beinhaltet Trainingstherapie nach individuellem und zielgerichtetem Trainingsplan. Die dabei verwendeten Trainingsgeräte ermöglichen Bewegungsabläufe für sicheres Training und kleinste Gewichtsabstufungen zur Steigerung der Intensität. Damit sind die Geräte für die Therapie ideal geeignet.


Rehabilitationssport richtet sich an körperlich beeinträchtigte Menschen, um sie wieder ins Alltags- und Berufsleben zu integrieren. Dabei handelt es sich um 50 Einheiten Gruppengymnastik, die im Kursraum und ohne Einsatz großer  Trainingsgeräten stattfinden. Stattdessen werden mit Einsatz von kleinen Hilfsmitteln oder Handgeräten (Gummiband, Gymnastikball, kleine Gewichte, …) Übungen für Kraft, Koordination, Beweglichkeit und Gleichgewicht durchgeführt. Ziel der Gruppengymnastik ist neben der Wiedereingliederung in den Alltag und dem Zusammensein mit anderen Menschen, der langfristige Wandel zu einem aktiveren Lebensstil der regelmäßige sportliche Aktivitäten beinhaltet.

Fitness beschreibt den Zustand körperlicher Leistungsfähigkeit unter anderem in den Bereichen Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit.

Durch körperliches Training erhalten und kräftigen Sie Ihre Muskulatur, steigern Sie die Leistungsfähigkeit ihres Herzens und Ihrer Lunge, halten Ihre Knochen stabil und die Gelenke beweglich.

Fitness hat nichts mit unbeweglichen Muskelbergen zu tun, sondern mit körperlicher Leistungsfähigkeit, Belastbarkeit, Stärke und Gesundheit.

Wenn Sie sich also fragen, ob Sie bei uns auch Fitnesstraining machen können – Ja! (Sehen Sie deshalb nach 3 Wochen aus wie Arnold Schwarzenegger? – Nein!)
Was Sie bei uns nicht finden, sind Eiweißshakes und Energieriegel, Wunderpillen , eine Sauna oder einen Whirlpool.

Was wir aber bieten, ist was Sie wirklich brauchen um Ihr Leben nachhaltig aktiver zu gestalten: Die nötige Ausstattung an kleinen und großen Trainingsgeräten, zwei großzügige Trainingsflächen und uns – den größten Unterschied. Wir sind Physio- und SporttherapeutInnen und machen unseren Job aus voller Überzeugung. Wir begleiten Sie bei Ihrem Training und sind jederzeit bereit, Ihren Trainingsplan an akute Vorkommnisse anzupassen und Ihnen auch außerhalb der Trainingsfläche wertvolle Tipps für Ihre Gesundheit zu geben. Und das sogar ohne „Betreuungspauschale“ 😉

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, Bewegung in Ihren Alltag zu bringen, schauen Sie doch einfach mal bei uns vorbei!

Der erste Termin dient der Anamnese und Befunderhebung, um den Kern Ihres Problems zu verstehen. Über ein Gespräch und eine ausführliche Untersuchung machen sich unsere TherapeutenInnen ein Bild über Ihre Beschwerden. Dies ist die Grundlage, um Ihre Therapie zu planen und Sie erfolgreich zu behandeln.

Die Zuzahlung ist von den gesetzlichen Krankenkassen vorgegeben. Bei Heilmittelverordnungen beträgt Sie zehn Prozent der Kosten des Heilmittels zuzüglich zehn Euro je Verordnung, wobei diese mehrere Anwendungen umfassen kann.

In der Regel sind physiotherapeutische Maßnahmen ohne Nebenwirkungen. Sollten außergewöhnliche Störungen auftreten, informieren Sie bitte umgehend Ihren Therapeuten / ihre Therapeutin.

Bitte bringen Sie, der Umwelt zuliebe, ein eigenes Handtuch mit. Außerdem ist eine „bewegungsfreundliche“ Kleidung von Vorteil. Die Trainingsfläche ist nur mit sauberen (Hallen-)Schuhen zu betreten. Wenn Sie im Besitz von Röntgenbildern, Behandlungsplänen nach OP etc. sind, wären diese für den Therapeuten / die Therapeutin ebenfalls wichtig.

Die Regelbehandlungszeit wird von den Krankenkassen bestimmt und richtet sich nach der verordneten Leistung. Folgenden Richtwerte hat der Verband der Ersatzkassen für die Regelbehandlungszeiten festgelegt:

Massage:15-20 Minuten
Krankengymnastik:15-25 Minuten
Manuelle Therapie: 15-25 Minuten
KG ZNS:25-35 Minuten
KG am Gerät: 60 Minuten
Standartisierte Heilmittelkominationen: 60 Minuten

Die  Behandlungszeit beinhaltet neben eigentlichen physiotherapeutischen Behandlung auch die Zeit, die der Patient / die Patientin zum Umziehen, sowie der Therapeut / die Therapeutin zur Verlaufsdokumentation sowie ggf. für die Mitteilung an den verordnenden Arzt / die verordnende Ärztin benötigt.

Um das Beste aus Ihrer Therapie zu holen und in längerer Behandlungszeit auch alle notwendigen therapeutischen Maßnahmen umzusetzen, haben Sie bei uns deshalb die Möglichkeit einer Therapieverlängerung auf Selbstzahlerbasis.
10 Minuten Therapieergänzung: 12€
Laut der aktuell geltenden Heilmittelrichtlinie verliert die Verordnung ihre Gültigkeit, wenn sie länger als 14 Tage ohne angemessene Begründung unterbrochen wird.
Gründe sind vom Therapeutin/ der Therapeutin schriftlich auf der Verordnung zu dokumentieren. Dazu gehören Beispielsweise Krankheit oder Urlaub des Therapeuten / der Therapeutin oder des Patienten / der Patientin.

Sie haben Fragen, Anregungen oder wünschen weitere Informationen zu unserem Angebot?

Dann schreiben Sie uns!


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